Zum Teil geliebt, zum Teil gehasst!
Der deutsche Schäferhund entwickelt sich aus unserer Sicht immer mehr zu einer Rasse, zu der die Vielzahl unserer Mitbürger – ob Hundeführer oder nicht – ein Meinung hat. Ungeachtet aller Kritik behauptet der deutsche Schäferhund jedoch seit Jahren weltweit in der Beliebtheitsskala aller Rassehunde unangefochten seinen Spitzenplatz.Einer der Hauptgründe hierfür liegt dabei sicherlich in der Rasse selbst: Ihre überdurchschnittliche Auffassungsgabe, Leistungsfähigkeit und Arbeitswille sowie eine starke Bindung zu Halter und Familie.
Vom umgänglichen und sozialverträglichen Familienhund, der Kinder über alles liebt, bis hin zum Respekt einflößenden Diensthund des Grenzschutzes, der Militärs und Polizei, der zupackt, wenn es gilt, und der trotz erheblicher technischer Errungenschaften der letzten Jahrzehnte auch heute nicht aus dem Staatsdienst
insbesondere im Bereich der Sicherheitskräfte wegzudenken ist. Schließlich die Einsatzfähigkeit als Rettungshund, wie er beispielsweise bei Lawinenkatastrophen zum Einsatz kommt und dem es immer wieder gelingt, Menschenleben zu retten.
Da verwundert es nicht, dass diese Rasse bereits seit 1899 planmäßig gezüchtet wurde.
Aus der Idee des Gründers des Vereins für Deutsche Schäferhunde (SV) – Max von Stephanitz – einen leistungsfähigen, sicheren und ausgeglichenen Hund zu entwickeln, ist ein internationales Erfolgsrezept auf vier Pfoten geworden. Viele Hunderttausend Mitglieder gehören in 67 Ländern den Vereinen der Weltunion der Schäferhundvereine an. Allein in Deutschland leben zurzeit etwa 250.000 reinrassige Deutsche Schäferhunde mit SV-Papieren. Jahr für Jahr werden rund 20.000 Welpen ins deutsche Zuchtbuch eingetragen.
Die offizielle Haltung des Vereins für deutsche Schäferhunde sowie ergänzende Informationen zur Rasse finden auf den Seiten des SV.