SV OG Witten 23

Die Fährtenarbeit

Eine der besonderen Eigenschaften des Hundes liegt in seinem außerordentlich ausgeprägtem Geruchssinn. Beim Deutschen Schäferhund ist diese Eigenschaft – wie bei einigen Rassen auch – besonders gut ausgeprägt. Man könnte auch sagen, dass das, was Menschen mit den Augen erfasst, der Schäferhund mit der Nase „sieht“: Informationen über seine Umgebung die im Kopf des Hundes zu einem genauen Abbild wird.
Der Geruchssinn und die hieraus resultierende Spürleistung macht den Deutschen Schäferhund zu einem unentbehrlichen Helfern auf der Suche nach Verschütteten, vermissten Personen und verscharrten Opfern eines Verbrechens. Auch im Bereich von Rauschgift- oder Sprengstoff-Fahndung verrichten Schäferhunde ihre Arbeit. Neben diesen „hauptberuflichen“ Leistungen wird der natürliche Geruchssinn allerdings auch in einer wesentlichen Disziplin des Hundessport
angesprochen und gefördert: der sog. Fährtenarbeit. Für diese Fährtenarbeit existieren eigene Prüfungen und Wettbewerbe, sie ist immer aber auch ein Teil der Vielseitigkeits- bzw. Schutzhundprüfung. Je nach Begabung und Ausbildungsstand des Hundes gibt es sowohl im Hinblick auf die Fährtenprüfung wie auch im Hinblick auf die Schutzhundprüfung unterschiedliche Schwierigkeitsgrade.
Die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade deuten bereits an, dass kein Hund – auch kein Schäferhund – als fertiger Fährtenhund auf die Welt kommt. Auch diese Disziplin (im Bereich der Schutzhundprüfung auch Abteilung genannt) verlangt dieser Ausbildungsbereich Grundkenntnisse der Ausbildung und viel Übung.
Auch die Ausbildung unserer Hunde in diesem Bereich wird in unserer Ortsgruppe gefördert und begleitet.
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